28m-Klasse im Maßstab 1:10
Deck mit Plicht

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Deck und Plicht entstehen:

Aus dem CAD-Modell wurden Papierschablonen für alle Einzelteile abgeleitet. Das ergibt ein wunderschönes 3D-Puzzle und ist genau das Richtige für lange stürmische Winterabende.

Mangels CNC-Fräse wurden die Schablonen auf 1,5mm ABS-Platten übertragen und mit dem Cuttermesser sorgfältig ausgeschnitten.

Dann ging es an den Zusammenbau. Die Grundplatte, die schon mit den Aussparungen für die spätere Plichtentwässerung versehen ist, sozusagen das Teil 1 dieses Bauabschnittes:

Stück für Stück - die Plicht entsteht:

Etwas aufwändiger wird das Ganze durch die Aussparung in der Rückwand, in der die geöffnete
Bergepforte verschwindet, wie auch der Rahmen für die Bergepforte an der Rumpfseitenwand.



Gut zu erkennen hier auch der achtere Staukasten, der im Modell später die Ruderanlenkung beherbergen wird.

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Die Plicht wurde nun noch nach vorne um den Aufbaurahmen erweitert.

Damit ist auch klar, wie später der Zugang zum Modellinneren ausgeführt ist: Die große Öffnung unter dem abnehmbaren Aufbau ermöglicht optimalen Zugang zu allen eingebauten Komponenten. Der kleine Süllrand schützt vor Spritzwasser, wobei die endgültige Abdichtung dann später durch eine 3mm-Moosgummischnur gewährleistet wird.

Damit ist dann auch dieses Modell wieder "wasserdicht" und für rauen Einsatz gerüstet. Was wir mit rauem Einsatz meinen? So etwas zum Beispiel:

Oder einen Kentertest wie diesen hier, ebenfalls von der ALTE LIEBE:

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Damit die Baugruppe "Plicht und Aufbaurahmen" später sauber und in der richtigen Position im Rumpf sitzt, wurde der Rahmen im Bereich der Plicht (hier auch als Ausgleich, weil auf der Steuerbordseite ja die Bergepforte sitzt) und im Vorschiffsbereich mit Spant-Abschnitten bestückt.

Die Abschnitte am Bug bilden gleichzeitig den Übergang vom Vordeck zu den seitlichen Decks.

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Bevor die Baugruppe nun montiert werden konnte, wurde wegen der schlechten Erreichbarkeit noch die Wasserabläufe der Plicht eingebaut. Die Ablaufrohre selber sind aus Polystyrolrohren hergestellt. Verklebt mit Sekundenkleber halten sie bombenfest und sind auch wasserdicht.

Für die Durchführung im Heck wurden zwei "Tiefziehteile" aus ABS benötigt.

Für diese Töpfe wurde kurzerhand ein Stück Alu-Rohr mit passendem Durchmesser auf einer Seite bündig mit einer Holzplatte verschlossen. Passend zu diesem Stempel dann noch eine Matrize angefertigt - ein Stück Sperrholz mit einem passenden Loch in der Mitte.

Ein Stück ABS wurde über mit einem Heissluftgebläse erhitzt, so dass der Kunststoff weich wurde, dieses Stück dann auf den Stempel gelegt und mit der Matrize tiefgezogen. Nach dem Erkalten des Kunststoffs erhält man so Töpfe mit dem passenden Innendurchmesser und sauberer Rückwand. Leichte Ungleichmäßigkeiten in der Wandstärke sind nicht ganz so tragisch, da hier sowieso noch auf das richtige Maß heruntergeschliffen werden musste. Diese Töpfe wurden dann in die vorher in den Heckspiegel am Rumpf eingebrachten Öffnungen eingeklebt und die Rückwand noch mit einer 2mm ABS-Platte verstärkt. Schließlich müssen hier später noch die Rückschlagklappen ihren Halt finden.

Nun war es aber soweit: Hochzeit zwischen Rumpf und Plicht. Die Plicht-Aufbaurahmen-Gruppe wurde in den Rumpf eingesetzt, die Ablaufrohre in die Töpfe eingefädelt, alles ausgerichtet , ein wenig nachgearbeitet und für den ersten Halt mit Sekundenkleber verklebt.

Hier nochmal schön zu sehen: Die Rohre der Plichtentwässerung im Heck, die später nicht mehr zugänglich sein werden:

 



 



 

 

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